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Im ehemaligen Messnerhof verbinden sich alte und neue Bauqualität zu zeitgemäßem Wohnen und Arbeiten

Blick auf die Längsseite des sanierten Wohnstallgebäudes mit Eingangsbereich, Fensterreihen mit grünen Fensterläden und holzverkleidetem ehemaligen Stallteil

Blick aus einem lichtdurchfluteten Innenraum durch eine raumhohe Fensterkonstruktion nach außen

Die Sanierung und Umnutzung des ehemaligen Wohnstallgebäudes in zentraler Lage neben der Kirche stellt neben der Erhaltung und Weiterführung der regionalen Hauslandschaft einen bedeutenden Beitrag zur Bewahrung der Baukultur im Dorf dar. Denn der lange Leerstand des Anwesens bedeutete den drohenden Verfall und den Verlust eines ortsbildprägenden Gebäudes in städtebaulich wichtiger Lage.

Das Weiterbauen im Bestand des ehemaligen Wohn-, Tennen- und Stallteils wurde vorbildlich durchgeführt und dabei alte mit neuer Bauqualität verbunden. Der Umgang mit den alten Baumaterialien und der Einsatz neuer Bauteile ermöglichen ein zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten. Besonderen Wert legte der Bauherr auch auf eine angemessene Außengestaltung der holzverschalten Westseite, wo im Bereich der raumhohen Fenster jedes zweite Brett weggelassen wurde. Dadurch konnte die flächenübergreifende Wirkung des Bretterschildes erhalten und für die neu geschaffenen Innenräume die notwendige Belichtung sichergestellt werden.

Gleiches gilt für die ehemaligen Tennentore, die saniert wurden und hinter denen eine heute zeitgemäße Festverglasung mit Drehtüren eingebaut wurde. So konnte der ehemalige Tennenteil einer kulturellen Nutzung zugeführt werden, der zusammen mit dem sanierten Wohnteil das Weiterleben des Gebäudes garantiert. Insgesamt stellt das sanierte Gebäude auch mit seiner selbstverständlichen Freiflächengestaltung einen Gewinn für das gebaute Umfeld dar und trägt entscheidend zu einer Inwertsetzung bäuerlicher Baukultur bei.


Dorferneuerung Thaining, Lkr. Landsberg a. Lech, Oberbayern

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